Bilder vom Ausflug auf der Schaarhörn:
©erwin.pridzuhn(IGF)
FLOHMARKT!
Liebe Freunde, Nachbarn und Anwohner !
Zum dritten Mal fand in der Grelckstraße der beliebte Flohmarkt statt.
Sonntag den 24.05.09
Bilder vom Flohmarkt am 18.05.2008 in der Grelckstrasse:
©erwin.pridzuhn(IGF)
Unsere Arbeit in der Presse:
Auch das Niendorfer Wochenblatt berichtet über unseren Flohmarkt und Strassenfest:


Ein Erfolg war mal wieder unsere Aktion direkt am betroffenen Biotop!
Wir haben viele betroffene Bürger sprechen können und eine allgemeine Besorgnis festgestellt, dass in Lokstedt kaum noch richtige Grünflächen bzw. natürliche Biotope vorhanden sind. Laut Hamburger Naturschutzgesetz Paragr.28 handelt es sich hier um ein schützenswertes Feuchtbiotop und darf daher nicht bebaut werden. Doch die Behörden übergehen ihre eigenen Gesetze, als würden diese nicht existieren. Das rächt sich langfristig. Wenn die Folgen der totalen Oberflächenversiegelung durch zu dichte Bebauung zu Tage treten, sind Sie meine Herren doch längst abgewählt, aber der Schaden für Natur, Umwelt und uns Bürger bleibt. Die Natur hat keine Stimme!
Auszug aus dem Niendorfer Wochenblatt vom 08.November 2007
Wir wehren uns gegen die sinnlose Bebauung freier Grünflächen und einzigartiger Biotope.
Schluss mit haltlosen Versprechungen der Politik - Hamburg muss seinen Grünflächennetz-Plan umsetzen!
Keine Änderung des Flächennutzungsplan zu Ungunsten des Arten- und Biotopschutzprogramm sowie der Bürger Hamburgs.
Die Ausgangssituation ist das Biotop zwischen Feldhoopstücken 45 und 47 wie auf dem Foto oben zu sehen. Die Fläche war einst (1981) als Marktfläche geplant, dieses wurde aber seinerzeit Aufgrund mangelnden Interesses der Marktbeschicker als solche verworfen. So konnte sich im Laufe der letzten Jahrzehnte ein kleines Biotop bilden, welches den Tieren und zum Teil seltenen Pflanzen ein Refugium bot, sich ungestört zu entfalten. In den letzten Jahren wurde dieser Zustand immer und immer wieder durch unnötiges Abholzen und beschneiden der seltenen Seggen- Arten soweit gestört, dass es mehr einem Baugelände denn einem Biotop gleicht. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar! Unterlassen Sie alle Maßnahmen, die dem Feuchtbiotop schaden!
27.03.2008
Leuchtturmprojekt "Lebenswertes Hamburg"
NABU fordert von CDU und GAL einen stärkeren Naturschutz
Anlässlich der morgen stattfindenden Koalitionsgespräche von CDU und GAL zu Umweltthemen fordert der NABU Hamburg, den Naturschutz in der Hansestadt insgesamt erheblich zu stärken. Nach Ansicht des NABU darf in den Verhandlungen der Umweltschutz auf keinen Fall auf Themen wie "Elbvertiefung" und "Kohlekraftwerk Moorburg" reduziert werden. Für den Erhalt der hohen Lebensqualität in Hamburg seien vielmehr eine bessere finanzielle Ausstattung der Umweltverwaltung und ein umfassendes Naturschutzprogramm unbedingte Voraussetzung, so der NABU.
"Nach sechs Jahren kontinuierlicher Verschlechterung muss der Naturschutz in einer schwarz-grünen Koalition jetzt deutlich mehr Gewicht bekommen," verlangt Stephan Zirpel, Geschäftsführer des NABU Hamburg. "Es geht darum, insgesamt gute Bedingungen für einen Neustart in der Umwelt- und Naturschutzpolitik zu schaffen. Neben dem Verzicht auf Elbvertiefung und Kohlekraftwerk müssen CDU und GAL den Augenmerk auf den Erhalt der Artenvielfalt in Hamburg legen." Hierfür müsse der neue Senat mehr finanzielle Mittel für die Umweltverwaltung bereit stellen und umgehend ein Naturschutzprogramm für die Hansestadt vorlegen, das sich an der nationalen Biodiversitätsstrategie orientiert. Zirpel: "Unsere Stadt braucht ein Leuchtturmprojekt "Lebenswertes Hamburg"!" Ohne ein derartiges Programm würde infolge des Senatskonzepts "Wachsende Stadt" der Flächenverbrauch auf dem derzeit hohen Niveau von 360 Hektar pro Jahr bestehen bleiben und deshalb weiterhin wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen verloren gehen. Neben der weiteren Bebauung der letzten Grünflächen gerieten auch die Naturschutzgebiete zunehmend in Bedrängnis. "Dies kommt einem Ausverkauf der Natur in der grünen Metropole gleich", ist Zirpel überzeugt. "Den internationalen Bestrebungen um den Erhalt der Artenvielfalt kann sich Hamburg aber nicht verschließen." Vor der Bürgerschaftswahl hatten sowohl GAL als auch CDU im NABU-Parteiencheck noch versprochen, die Haushaltsmittel für die Naturschutzverwaltung zu erhöhen und die Personalsituation zu verbessern. "Diesen Worten müssen nun Taten folgen", bekräftigt Zirpel. "Der "Schwarze Peter" liegt aber bei der CDU. Sie muss der GAL beim Naturschutz erheblich entgegen kommen." Andernfalls drohen die Koalitionsverhandlungen zu scheitern, mutmaßt der NABU.
Hiervon hängt die zurzeit noch hohe Lebensqualität in Hamburg ab.
Bei Rückfragen: Stephan Zirpel, 040 / 69 70 89 22
Herausgeber: NABU Hamburg Osterstraße 58, 20259 Hamburg
Redaktion: NABU Hamburg, Pressestelle, Bernd Quellmalz (verantwortlich)
Tel.: Tel. 040-69 70 89-12 | Fax -19,

Einen kurzen Artikel zur Eingriffsregelung in Deutschland bei Biotopen finden Sie u.a. bei
Wikipedia!
Helfen Sie uns und damit der Natur und Ihren Kindern!
Der Raubbau an der Natur geht täglich weiter!
Immer wieder gibt es erschreckende Meldungen,
wir möchten hier einige zugänglich machen:
WWF: Bundesregierung verfehlt Biodiversitäts-Ziel
Frankfurt - In ihrem "Biodiversitätsziel 2010" haben sich die Vereinten Nationen im Jahr 2002 dazu verpflichtet den Verlust der biologischen Vielfalt
bis 2010 signifikant zu reduzieren.
Die Verlierer 2009:
Tiger - Nach aktuellen WWF-Schätzungen leben weltweit nur noch rund 3.200 Tiger in freier Wildbahn. Der Südchinesische Tiger,
von dem vor zehn Jahren noch bis zu dreißig Individuen existierten, könnte mittlerweile sogar ausgestorben sein."Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang
beim Tiger ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Knochen, Fell oder Zähnen." sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz.
Vor allem die Nachfrage nach verbotenen Tigerprodukten in der traditionellen Asiatischen Medizin sei für die Raubkatze überlebensbedrohend.
"Wenn im Kampf gegen die Wilderei nicht schnellstens ein Durchbruch gelingt, wird es den Tiger bald nur noch in Zoos geben
"warnt Homes.Nach dem chinesischen Kalender beginnt am 14. Februar 2010 das "Jahr des Tigers".
Die Umweltschutzorganisation WWF startet daher eine weltweite Schutzkampagne für die seltene Raubkatze.
Amphibien - Nach WWF-Angaben war 2009 auch kein gutes Jahr für Frösche, Kröten und Lurche. Von den weltweit 6.285 erfassten Amphibien seien knapp 1.900 Arten
in die höchsten Bedrohungskategorien der Roten Liste eingestuft worden. Vor allem ein parasitärer Pilz mache zahlreichen Populationen in aller Welt zu schaffen.
Er spielte auch beim Exodus der lebendgebärenden Kihansi Spray Kröte eine Rolle. Die Tiere waren in den Kihansi Wasserfällen Tansanias zuhause.
Rund neunzig Prozent der ursprünglich 17.000 Exemplare fielen dem Bau eines Staudammes zum Opfer. Die übrig gebliebenen Individuen raffte die Pilz-Seuche dahin.
Eisbär - Der Klimagipfel in Kopenhagen ist für den WWF mit einer herben Enttäuschung zu Ende gegangen. Das Abschlusspapier bezeichnet die Umweltschutzorganisation
als 1e;halbgare Verpflichtung zu Nichts 1c;. Damit wird es auch für den Eisbären immer enger. Bereits 2009 war die Größe von acht Eisbär-Populationen rückläufig.
Damit schrumpfen inzwischen Zweidrittel der wissenschaftlich untersuchten Bestände. 1e;Es gibt einen beunruhigenden Abwärtstrend 1c;, warnt Volker Homes.
Große Gebiete der Arktis könnten bis 2050 1e;Eisbärfreie Zonen 1c; sein. Der menschenverursachte Klimawandel verändere das Ökosystem der Eisbären in derart rasantem Tempo,
dass den Tieren nicht genügend Zeit bleibe, um sich anzupassen.
Annamiten-Nashorn - Die vietnamesische Unterart des vom Aussterben bedrohten Javanashorns gehört zu den seltensten Säugetieren der Welt.
Die letzten acht Individuen seien akut durch neu entstehende Straßen nahe dem bekannten Cat Tien Nationalpark gefährdet. Durch den 2009 begonnen Bau würden die letzten,
isolierten Rückzugsgebiet in Gefahr geraten. Der WWF befürchtet, dass die empfindsamen Tiere durch Lärmbelästigung, zunehmenden Verkehr und leichteren Zugang für Wilderer
noch stärker bedroht werden.
Die Gewinner 2009:
Luchs - Inzwischen gelten die deutschen Luchs-Populationen im Bayerischen Wald und im Harz als relativ gesichert.
Seit 2009 scheint außerdem nach über 100jähriger Abwesenheit auch die endgültige Rückkehr der Luchse in ihren alpinen Lebensraum möglich.
Zu diesem Schluss kam eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze
zwischen Ostösterreich und Slowenien gibt es mögliche Vorkommen im Vorarlberg und Tirol. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im Alpenraum ausbreiten,
schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger. Auch eine Rückkehr der Tiere ins Allgäu sei möglich.
Amur-Leopard - Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur-Leopard als eine der seltensten Großkatzen der Erde.
Bei einer derart kleinen Population wiegt jeder Nachwuchs besonders schwer. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF 2009
aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau.
Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur-Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere.
Die Fotos zeigen die junge Leoparden-Familie beim gemeinsamen Abendmahl in einem Steinbruch in der Region um Sukhanovka.
Elbebiber - Gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt und dem Bundesamt für Naturschutz startete der WWF 2009 eines der größten Deichrückverlegungsprojekte in Europa.
Die Maßnahme ist der vorläufige Höhepunkt zahlreicher Renaturierungs- und Schutzbemühungen an der Elbe.
Wesentliches Ziel des Projekts ist der Schutz und die Wiederherstellung einer intakten, naturnahen und waldreichen Überflutungsaue.
Während für die Anwohner der Region die Gefahr von Flutkatastrophen gemindert wird, profitiert der Elbebiber von einer Vergrößerung seines Lebensraums.
Der Bestand dieser nur in Deutschland heimischen Unterart konnte dank intensiver Schutzbemühungen inzwischen stabilisiert werden.
Durch den Start des Deichrückverlegungsprojektes bewertet der WWF auch die Zukunftsaussichten für den Elbebiber positiv.
Der WWF /Spenden & Helfen/
Den Eisbären schmilzt das Packeis und damit die Lebensgrundlage!

© Digital Vision
WWF: Rettet die Eisbären!
Konferenz zum Schutz der Eisbären (17.-19.März) / WWF fordert Aktionsplan für Nordpolregion und ambitionierte Klimaschutzziele.
Der Klimawandel und die Öffnung der Arktis für Warentransport und Rohstoffförderung gefährden das arktische Ökosystem und damit den Lebensraum der Eisbären.
Auf ihrer ersten Konferenz seit 25 Jahren wollen Vertreter der fünf Arktis-Staaten vom 17. bis 19. März im norwegischen Tromsö über den Schutz der bedrohten Tiere beraten.
Nach WWF-Angaben könnte die Eisbärpopulation in den nächsten 50 Jahren um zwei Drittel einbrechen, das sind zwischen 20.000 und 25.000 Exemplare weniger als heute.
"Es ist höchste Zeit endlich effektive Maßnahmen zum Schutz der größten Landraubtiere der Erde zu ergreifen", sagt WWF-Artenschützer Frank Barsch.
"Wir müssen allerdings nicht nur über großflächige Schutzgebiete sprechen, sondern auch über die Gefahren des Klimawandels.
"1973 hatten Russland, Kanada, Dänemark, die USA und Norwegen das "Internationale Abkommen zum Schutz des Eisbären und seines Lebensraums" ausgehandelt.
Der WWF sieht in dem Treffen eine historische Chance, denn das Abkommen ist ein rechtlich bindender Vertrag, der zum Schutz der Bären und ihrer Umwelt verpflichtet.
Bei den Verhandlungen über den Vertrag war der Klimawandel noch ein unbekanntes Phänomen, so dass dieser Begriff darin überhaupt nicht auftaucht.
Heute dagegen kann nach WWF-Einschätzung über den Schutz des Eisbären nicht mehr ohne ambitionierte Zielvorgaben im Kampf gegen den Klimawandel gesprochen werden.
"Der Eisbär kann nur Überleben, wenn der Rückgang des Arktiseises gestoppt und der Trend bei den Kohlendioxid-Emissionen umgekehrt wird", sagt Frank Barsch.
Es müsse verhindert werden, dass es zu einem vollständigen Verlust des Sommereises kommt. Schockiert zeigt sich der Artenschützer über die Schnelligkeit,
mit der sich die globale Erwärmung auf den Lebensraum der Eisbären auswirken. "Die Tiere haben keine Gelegenheit sich anzupassen", warnt Barsch.
Die Bären drohten zu Verhungern, zu Ertrinken und stellten aufgrund von Stress die Fortpflanzung ein.
Die Konferenz will entscheiden, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.Dabei soll auch über Öl- und Gasförderung, Schifffahrtsrouten, Infrastrukturprojekte und Tourismus gesprochen werden.
Die Umweltstiftung WWF fordert angesichts der Vielzahl an Problemen mit hoher Dringlichkeit einen umfassenden Aktionsplan für die gesamte Nordpolregion.
Die Umweltschützer sehen insbesondere Kanada als wichtigstes Eisbärenland in der Pflicht. In einem Brief an den Premierminister heißt es:
"Die Notlage der Eisbären ist ein klarer Hinweis auf potenziell katastrophale Probleme, die für die Arktis und ihre Menschen als Folge des Klimawandels entstehen."
Unaufhaltsam schmilzt am Nordpol das Packeis. Damit verschwindet die Lebensgrundlage der Eisbären. Schon jetzt hat sich die Packeisfläche um acht Prozent reduziert. Das entspricht einem Gebiet so groß wie Dänemark, Norwegen und Schweden zusammen. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird Ende des Jahrhunderts der Nordpol im Sommer eisfrei sein, was nicht nur für den Eisbären katastrophale Folgen haben wird!
So können Sie helfen:
Einmalig spenden
Mit 3 Euro im Monat Mitglied werden und den Eisbär schützen
30 Euro spenden und eine Urkunde verschenken
5.000 Euro: Einen Eisbären mit Peilsender ausstatten
Das tut der WWF:
" In der russischen Arktis helfen wir bei der Ausweisung größerer Schutzgebiete.
" In der kanadischen Hudson Bay unterstützen wir Forscher, die Auswirkungen des Klimawandels auf Eisbären und ihre Gesundheit beobachten.
"Bei wichtigen nationalen und internationalen Anlässen ist der WWF mit seinen Experten stets vor Ort, um Politik und Wirtschaft JETZT zu konsequentem Klimaschutz zu verpflichten.
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